Nëstwärmelig

Wer jetzt kein Nëst hat, der baut keines mehr und muss es auch nicht. Denn ich hab heut ein Nëst gefunden.
Eines, in dem Blitze über Himmel meandern, bevor sie krachend einschlagen.
Ein weiches Nëst in das man sich behaglich wühlen will
Eines, das Dornen hat, damit niemand schläfrig wird, sondern wach bleibt.
Eines für Töne
Eines für Worte
Eines für den Kopf
und eines für den Bauch
Eines für drei, das auch für vier Platz bietet
Ein Nëst für dich
Ein Nëst für mich
Ein Nëst für dirigierende Augen
Ein Nëst für erleichtes Schnaufen unter Schirmmützen
Ein Nëst, das den Atem stocken lässt
Ein Nëst zum Durchatmen
Ein Nëst für zu Hause
und eines für unterwegs
wenn Wolken türmen, Blitze schlagen und Regen peitschen.
Ein Nëst
Ein Fest
(Leeste, 15. September 2018)

Bald zu sehen: Slam Bremen macht Theater, der große Dichterwettstreit am 13. Oktober, 20 Uhr im Theater am Goetheplatz

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